Barhopping für Singles Schweiz Webseite
Barhopping.ch ist die natürlichere Alternative zum klassischen Speeddating – drei Bars, eine Gruppe, ein Abend.

Wer Speeddating zu formell findet und Online-Dating zu sterilisiert, landet früher oder später bei Barhopping. Das Konzept ist einfach und überraschend gut: 18 Singles, drei Bars, ein Abend. Kein 1:1-Zwang, kein Glockenklingeln, kein Matchingformular – einfach zwanglos Leute kennenlernen.

Was ist Barhopping für Singles?

Barhopping.ch ist ein Schweizer Anbieter, der Single-Abende organisiert, bei denen eine Gruppe von 18 Singles (neun Frauen, neun Männer) gemeinsam drei Bars in Zürich besucht. Das Ganze dauert von 19:00 bis etwa 23:00 Uhr, wird von einem Organisator begleitet, und die Stimmung ist von Anfang an entspannt.

Das Konzept gibt es seit einigen Jahren in der Schweiz, mit mindestens zwei Events pro Woche in Zürich, Bern, Basel und Luzern. Wer sich alleine anmeldet, bekommt vom Veranstalter einen Teampartner zugewiesen.

Wie läuft ein Barhopping-Abend ab?

  1. 19:00 Uhr – Treffen vor der ersten Bar. Der Organisator stellt die Gruppe vor, kurze Vorstellungsrunde, dann gehen alle gemeinsam in die erste Bar.
  2. 19:00 bis 20:30 – Erste Location. Du sitzt in einer Gruppe, bestellst, redest mit denen, die in deiner Nähe sind.
  3. 20:30 bis 22:00 – Zweite Location. Neue Bar, neue Sitzkonstellation.
  4. 22:00 bis 23:00 – Dritte Location. Letzter Wechsel, oft in eine etwas lebendigere Bar.
  5. 23:00 Uhr – Abschlussrunde. Optional. Wer noch bleiben will, bleibt. Wer nach Hause will, geht. Keine Matching-Liste, kein Druck.

Wichtig: das Ganze ist nicht "speeddating in einer Bar". Es gibt keine 7-Minuten-Gespräche, keine Glocke, kein Formular. Du redest, mit wem du willst, so lange du willst.

Locations in Zürich

  • Niederdorf – die häufigste Route. Bars wie das Old Crow, das Mascotte, der Kaufleuten-Vorraum.
  • Kreis 5 (Industrie/Zürich West) – modernere Bars wie das Frau Gerolds Garten oder Lounges in der Hardbrücke-Gegend.
  • Bahnhofstrasse / Innenstadt – etwas gehobener.

Du erfährst die exakten Locations etwa eine Woche vor dem Event per E-Mail.

Zürcher Bar mit Gruppe von Singles bei einem Barhopping-Abend
Die Atmosphäre bei Barhopping ist locker – mehr Gruppe als Speeddating.

Termine & Anmeldung

  • Frequenz: mindestens 2 Events pro Woche in Zürich
  • Tage: meist Donnerstag und Freitag
  • Anmeldung: über die Webseite barhopping.ch
  • Wartelisten: beliebte Termine sind schnell ausgebucht
  • Solo-Teilnahme: möglich, du bekommst einen zugewiesenen Teampartner

Preise

LeistungPreis
Barhopping-Abend (Organisation)CHF 49.90
Getränke in den Barsnicht inbegriffen
Speisennicht inbegriffen

In der Praxis musst du also mit zusätzlich 30-60 CHF für Getränke und allfällige Snacks rechnen – Gesamtkosten des Abends rund 80-110 CHF, ungefähr im Bereich von einem Speeddating-Event.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Lockere Atmosphäre, kein Druck
  • Drei verschiedene Bars in einem Abend
  • Du kennst die Stadt anschliessend besser
  • Solo-Anmeldung mit Teampartner
  • Klare Geschlechterquote (9/9)
  • Niedriger Einstiegspreis

Nachteile

  • Getränke nicht inbegriffen
  • Längere Abende (4 Stunden)
  • Wer schüchtern ist, kann untergehen
  • Kein offizielles Matching am Ende
  • Beliebte Termine schnell ausgebucht
  • Funktioniert nur, wenn die Gruppe gemischt ist

Mein Praxistest

Mein erster Barhopping-Abend war an einem Freitag im November 2024. Treffpunkt: vor dem Old Crow im Niederdorf, 19:00 Uhr. Wir waren 17 Leute (jemand hatte abgesagt), die Stimmung war von Anfang an entspannter, als ich erwartet hatte.

Was mir aufgefallen ist: die Mischung aus Reden und Bewegung funktioniert. Anders als beim klassischen Speeddating, wo du nach 7 Minuten Gespräche abrupt abbrechen musst, hast du bei Barhopping Zeit, ein Gespräch wirklich zu führen – und gleichzeitig die Möglichkeit, beim nächsten Wechsel jemand anderen kennenzulernen, ohne dass es unhöflich wirkt.

Aus den 17 Leuten habe ich an dem Abend mit etwa 12 längere Gespräche gehabt. Mit zwei davon habe ich am Ende die Nummer getauscht. Aus einem ist nichts geworden, mit dem anderen war ich später zwei Mal essen, blieb dann aber bei einer Freundschaft.

Barhopping vs. Speeddating

AspektBarhoppingSpeeddating
Format3 Bars, freier Austausch1 Location, 7-Min-Gespräche
Dauer~4 Stunden~2 Stunden
Anzahl Leute17-189-10 pro Geschlecht
Druckniedrigmittel-hoch
Tiefe der Gesprächehöheroberflächlicher
Matchingspontan, Nummern tauschenformal, am Tag danach
Kosten gesamt~80-110 CHF~65-89 CHF
Für Schüchterneschwierigereinfacher

Bewertung: Barhopping.ch

Gesamtnote: 8 / 10
Atmosphäre: 9/10
Organisation: 8/10
Locations: 8/10
Preis-Leistung: 7/10
Erfolgsquote: 7/10
Wiederholbarkeit: 9/10
→ Termine auf barhopping.ch ansehen

FAQ

Was kostet ein Barhopping-Abend in Zürich?
Die Organisationsgebühr beträgt CHF 49.90. Getränke und Speisen in den Bars zahlst du selbst – plane zusätzlich 30-60 CHF ein.
Wie viele Leute sind dabei?
18 Singles pro Gruppe – 9 Frauen, 9 Männer.
Kann ich alleine teilnehmen?
Ja, das ist der Standardfall. Wer alleine kommt, bekommt vom Veranstalter einen Teampartner zugewiesen.
Wie lange dauert ein Abend?
Etwa 4 Stunden – von 19:00 bis 23:00 Uhr.
Wo findet Barhopping in Zürich statt?
Die Locations wechseln. Häufig im Niederdorf, im Kreis 5 oder rund um die Bahnhofstrasse.
Wie oft gibt es Events?
Mindestens zwei pro Woche in Zürich, meist Donnerstag und Freitag.
Gibt es ein offizielles Matching?
Nein. Bei Barhopping tauschst du am Ende des Abends spontan Nummern aus, falls du jemanden interessant fandest.
Ist Barhopping etwas für Schüchterne?
Bedingt. Wer wirklich introvertiert ist, kann in der Gruppe untergehen. Speeddating ist dann besser geeignet.
Welche Altersgruppen werden angeboten?
Meist 25-40 und 35-50.

Fazit

Barhopping ist die beste Mischung aus organisiertem Single-Event und natürlichem Ausgang. Wer Speeddating zu steif findet und Tinder zu seelenlos, hat hier ein Format, das tatsächlich beides aufhebt.

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Marco Keller

Marco Keller

Projektleiter IT in Zürich-Wiedikon

Zwei Barhopping-Abende, drei Speeddatings, ein paar zu viele Online-Profile – alles selbst getestet.

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